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„Bildungspartnerschaft zwischen Schule und der Wirtschaft“

Am 4. November 2008 wurde von der Landesregierung und Vertretern der baden-württembergischen Verbände und Kammern eine Vereinbarung unterzeichnet, welche den flächendeckenden Ausbau von Bildungspartnerschaften zwischen Schulen und Unterneh-men in Baden-Württemberg zum Ziel hat.

Was versteht man unter einer Bildungspartnerschaften?

Die Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen ist schon lange fester und wesentlicher Bestandteil im Hinblick auf die Berufs- und Studienorientierung. Man denke nur an die verschiedenen Betriebserkundungen oder Praktika in den Unternehmen, die Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schulen während ihrer Schulzeit besuchen. Diese bereits bestehenden Kooperationen gilt es dahingehend auszubauen, dass eine langfristige und verbindliche Zusammenarbeit auf Grundlage einer schriftlichen Vereinbarung entsteht, deren Erfolg nicht von einzelnen Personen abhängt sondern von allen am Übergang von Schule in Wirtschaft beteiligten Personen getragen wird. Eine solche Part-nerschaft ist gekennzeichnet durch eine strukturierte und transparente Planung auf unterschiedlichsten Ebenen der Zusammenarbeit. Durch einen regelmäßigen Austausch aller Akteure soll die Partnerschaft respektive die dort definierten Ziele und Maßnahmen reflektiert und gegebenenfalls überarbeitet werden. Zum Aufbau von neuen, aber auch zur Sicherung bestehender Bildungspartnerschaften sind bestimmte Standards erforderlich.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Die Zusammenarbeit ist langfristig angelegt.
  • Maßnahmen und Projekte sind schriftlich fixiert.
  • Regelmäßiger Austausch der Bildungspartner
  • Transparenz der Aktivitäten nach Innen und Außen

Welche Ziele werden dabei konkret verfolgt?

Jede allgemeinbildende weiterführende Schule in Baden-Württemberg soll mindestens ei-ne betriebliche Partnerschaft aufbauen und pflegen. Dieser Partnerbetrieb soll zusammen mit der Schule eine Konzeption erarbeiten, die auf einen gezielten Übergang in die Berufs – und Studienwelt vorbereitet. Die in der schriftlichen Vereinbarung definierten Maßnah-men und Projekte sollen zu einer Verbesserung der Ausbildungsreife der Schülerinnen und Schüler führen und die Kompetenzen in den Bereichen der naturwissenschaftlich-technischen und ökonomischen Bildung fördern.

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