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31.03.2014

IHK Bodensee-Oberschwaben: Fachtag für Bildungspartner

AK Schule-Wirtschaft lud zum ersten "Fachtag für Bildungspartner" ein

Ziehen beim Fachtag Bildungspartner positive Bilanz

(von links): Jörg Schmieder, Handwerkskammer Ulm,

Marie-Luise Weißhaupt, Servicestelle „Schulewirtschaft“,

Markus Brunnbauer, IHK Bodensee-Oberschwaben, und

Fritz Luib, Staatliches Schulamt Markd (Foto: privat)

Weingarten / sz Auf Initiative des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft Ravensburg und Bodenseekreis haben sich Vertreter von Schulen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen in der Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben (IHK) zum Erfahrungsaustausch. Erstmals wurden die Erfahrungen des landesweiten Programms „Bildungspartnerschaften“, in dem Schulen und Unternehmen ihre Kooperationen vertraglich festigen, diskutiert. Beispiele aus der Praxis wurden ebenso besprochen wie auch neue Ideen zur Weiterentwicklung der wichtigen Nahtstelle von Schule und Berufsausbildung in Unternehmen.



IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Jany zog zu Beginn eine erfreuliche Zwischenbilanz: „90 Prozent der regionalen Schulen haben derzeit mindestens eine Bildungspartnerschaft mit mindestens einem Unternehmen. Nun müsse man den Blick nach vorne richten und die Bildungspartnerschaften weiterentwickeln“, so Jany. Einen Einblick erhielten die Besucher gleich bei zwei konkreten Bildungspartnerschaften. Gemeinsam mit ihren Bildungspartnern stellten die Achtalschule Baienfurt und die Realschule Weingarten ihre Projektarbeiten im Rahmen der Bildungspartnerschaften vor.



Im Mittelpunkt des Fachtags stand die Qualität der Bildungspartnerschaften. Die gemeinsamen Projekte sollen nah am Lehrplan sein, so der Ansatz. Dass der kommende Bildungsplan ein Fach „Wirtschaft und Berufsorientierung“ vorsieht, wurde von allen Seiten positiv bewertet. Mit den Bildungspartnerschaften sei eine ideale Grundlage für die vertiefte Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen gelegt worden.



Eltern in Projekte integrieren



Die Veranstaltung machte deutlich, dass der Einsatz der Schulen in der Berufsorientierung in Kooperation mit engagierten Unternehmen ein Gewinn für die jungen Menschen ist. Verstärkt werden könnte jedoch die Elternarbeit. So sagte Fritz Luib, Schulrat des Staatlichen Schulamtes Markdorf: „Wir müssen die Eltern in die vorhandenen Projekte integrieren, nur so erhalten die Jugendlichen mit ihren gemachten Erfahrungen im Rahmen der Berufsorientierung auch zu Hause die notwendige Unterstützung.“ Sobald der neue Bildungsplan in den Schulen eingeführt ist, wollen sich die Bildungspartner zu einem weiteren Erfahrungsaustausch treffen.






 

 

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